Ich liebe BürgerInnenbeteiligung. Vor allem die aus Parteizentralen.

Was macht man als politisch neugieriger Mensch, wenn man weder Haartests mit HC machen will und sich weder für Sepp Schellhorn Bettgefährten noch für Michel Reimons verbrannte Arme-BonzInnen-Toasts aus Brüssel interessiert? – Auf Gernot Blümel ist immer Verlass: Der Mann gräbt konsequent die ältesten Ideen aus und setzt sie konsequent schlecht um. Nach dem letzten Mut-Fiasko der Bundes-ÖVP heisst es jetzt endlich-mut.at für die Wiener ÖVP.
In einer Mitmachkampagne alten Stils recyceln VP-BezirkspolitikerInnen ihre Alt-Ideen, die schon bisher niemanden interessiert haben.

 

Besonders bürgernah wird das dann, wenn Bezirksparteiobfrauen, Bezirksvorsteher, Bezirksparteiobmänner oder Referenten des VP-Rathausklubs (davon gibt es noch erstaunlich viele) Fragmente des VP-Programms abtippen und als BürgerInnenvorschläge verkaufen. Und dabei sogar vergessen, das ÖVP-Logo in ihrem Profil gegen ein echtes Profilbild auszutauschen.
ÖVP-Wien ist eben, wenn man nicht mal mehr die besten Freunde fragen kann, ob sie bei so einer Aktion ein paar Anschub-Posts machen könnten …
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